Pressemitteilung

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Tag der Städtebauförderung im Sanierungsgebiet „Nördlicher Stadteingang“ 

Von der Gewerbebrache zum gemischtgenutzten Quartier 

Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge „Areal Deckenfabrik“ und „Kriminalpolizei“
Am Stadteingang von Calw aus Richtung Pforzheim tut sich was: Die Gebäude der ehemaligen Betonfabrik Alber sind abgebrochen – es wurde Platz für den neuen Standort der Kriminalpolizei geschaffen. Wie dieses Gebäude aussehen soll, dafür hat das Land Baden-Württemberg einen Architekturwettbewerb ausgelobt, den das Büro Bez + Kock Architekten GmbH, Stuttgart, gewonnen hat. 
Und direkt nebenan, auf dem Areal der Deckenfabrik, wurden ebenso vier Büros beauftragt, ein städtebauliches Konzept zu entwickeln, wie ein gemischt-genutztes Quartier zum Wohnen und Arbeiten aussehen könnte. Den 1. Rang hat der Entwurf des Büros „ISA – Internationales Stadtbauatelier“ aus Stuttgart belegt. 
Hintergrund: Seit der Insolvenz der Calwer Deckenfabrik und dem Eigentümerwechsel Ende des 20. Jahrhunderts wird das Areal in Teilen gewerblich genutzt, teilweise gibt es Leerstand sowie Nutzung als Lager und Abstellflächen für einen Logistikbetrieb. Das Ziel der Stadt und des Grundstückseigentümers ist es, ein gemischt-genutztes Stadtquartier zu entwickeln. Dabei sollen große Teile der vorhandenen Bausubstanz möglichst erhalten und umgenutzt werden sowie maßvolle Ergänzungen durch Neubau erfolgen. Dabei sind verschiedene Wohnformen in Kombination mit nichtstörendem Gewerbe, kleinteiligem Handel, Dienstleistungsflächen und Räume für Gastronomie und Veranstaltungen in dem besonders erhaltenswerten ehemaligen „Kesselhaus“ vorgesehen. Der städtebauliche Wettbewerb im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung wurde ausgelobt um Leitplanken für die Transformation des Quartiers festzulegen.
Vom 13 . bis zum 31. Mai können alle eingereichten Arbeiten zu den üblichen Öffnungszeiten im Foyer des Rathauses besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 8:30 bis 11:30 Uhr und Donnerstag zusätzlich von 14:00 Uhr bis 18:30 Uhr.
Wer keine Zeit hat, die Ausstellung zu besichtigen findet auf der Projektseite die Arbeiten der Preisträger. Schauen Sie doch gerne rein!