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Mietpreisbremse für Ladenflächen

Adresse: 
Marktstraße 34, 77933 Burgheim Lahr/Schwarzwald

Vielleicht sollte man, ähnlich wie bei Wohnraum auch, überlegen, ob eine Mietpreisbremse sinnvoll wäre. Der Leerstand und die hohe Fluktuation bei Läden sind doch besorgniserregend. Gerade kleine Läden und insbesondere jene in Seitenstraßen zur Marktstraße oder am Urteilsplatz haben nicht die Finanzkraft, um hohe Mietpreise zu bezahlen. Was ein Grund ist für die Unwirtschaftlichkeit von Ladengeschäften.

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... Amazon et al. verantwortlich und kein Lahr-spezifisches Phänomen. Sich über das Aussterben der Innenstadt zu ärgen ist solange Cheap Talk, solange man nach Schnäppchen im Internet sucht. Ich beziehe mich hier primär auf mich selbst. Ich glaube leider, dass man das Rad der Zeit nicht mehr zurückdrehen kann. Bestimmte Einzelhandelsläden wird es in der Zukunft nicht mehr geben. Da helfen auch keine Parkplätze oder die Durchfahrtsmöglichkeit für PKWs. Der Click im Online-Shop ist viel weniger aufwändig ...

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Ich habe nie behauptet, dass es ein Lahr-spezifisches Problem ist. Dennoch braucht es Läden in der Innenstadt. Natürlich hat Internethandel einen großen Teil dazu beigetragen, dass Menschen nicht mehr Läden aufsuchen. Ein anderer Punkt ist die krakenartige Produktpalette der Discounter, die immer mehr von dem anbieten was einst in den kleinen Läden angeboten worden war. Darüber hinaus hat man sich im Einzelhandel lange einer Digitalisierung verwehrt, was des den Riesen wie Amazon leicht gemacht hat. Trotz dessen gibt es noch Läden in der Innenstadt und manche florieren auch. Es gibt durchaus Interesse von Menschen doch wieder in die Läden zu gehen. Völlig aufgeben sollte man es schon deshalb nicht, weil die Innenstadt dann noch trostloser wäre. Außerdem könnte es in Zukunft mit der Ampelkoalition wohl auch dazu kommen, dass versandkostenfreie Lieferungen nicht mehr gestattet sind. Was ein Grund ist für die vielen Onlinebestellungen.

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Im übrigen sind Läden auch wichtige Steuereinnahmen für Kommunen, denn die Gewerbesteuer ist die wichtigste Einnahmequelle. Je mehr Läden es in einer Innenstadt hat, um so besser. Bummeln gehen zu können hat aber nicht nur finanzielle Vorteile. Es hält auch den sozialen Kontakt zwischen Menschen aufrecht, was in einer trostlosen, leeren Innenstadt nicht der Fall wäre. Was zu mehr Kriminalität führt, wenn Menschen nirgendwo mehr hingehen könnten.

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Das Aussterben der Innenstadt ist in ganz Deutschland ein Problem.

Einfach mal das hier lesen: https://www.deutschlandfunk.de/einzelhandel-rezepte-gegen-sterbende-inne...

Lahr - so wie Dutzende anderer Städte - wird in wenigen Jahren keine Einkaufsstadt mehr sein. Man muss der Realität ins Auge blicken.

Man muss die Innenstadt anders nutzen: Wohnen, Kindergärten, Urban Gardening usw. So wie es in den obigen DLF Beitrag steht: Man muss das Leben in die Innenstadt bringen. Konsum ist halt nicht das ganze Leben.

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Der Artikel widerspricht nicht unbedingt meinen Aussagen. Um mal zwei Dinge zu zitieren aus dem Deutschlandfunk-Artikel:
„Überhöhte Mieten machen es vielen Händlern nicht möglich, zu existieren, darüber muss gesprochen werden.“
und
"Eine Stadt kann einerseits versuchen, sich vom Handel unabhängiger zu machen. Sie kann aber auch probieren, Einzelhandel aus Randlagen zurückholen, um den Handel in der Innenstadt zu stärken. "
Das hatte ich bereits in der Diskussion um das Post-Areal vorgeschlagen, Einzelhandel vom Randbereich in die Innenstadt zu verlegen, indem man bspw. die Arena Lahr an die Innenstadt heranrückt und auch Läden über die Innenstadt verteilt. Darüber hinaus gibt es auch andere Möglichkeiten Ladenflächen zu besetzen. Wie durch Cafés und Lokale, aber auch die benötigen eine Mietpreisbremse, um wirtschaftlich zu sein. Sonst schließen die auch wieder nach einem Jahr und nichts wäre gewonnen. Und zur Wahrheit gehört auch, dass Konzerne wie Amazon sich ihren Wettbewerbsvorteil durch massiven Steuerbetrug "erarbeitet" haben. Während große Ketten sich ausschließlich an Wachstum orientiert haben und teilweise Misswirtschaft betrieben haben, wie man an Karstadt, Herti, etc. pp sehen konnte.

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Das Repair Café findet nur einmal im Monat seinen Platz in der Stadtmühle seinen Platz. Um mehr Elektroschrott u.a. Müll zu vermeiden könnte es permanent eingerichtet werden. Auch mit Kooperation mit Handwerksläden in der Stadt.

Darüber hinaus wäre es sinnvoll, wenn es wieder Second Hand Klamottenläden gäbe. Das Pepita am Werderplatz wurde ja leider vor ein paar Jahren geschlossen.

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